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Personalwelt

Bewerben aus Sicht des Bewerbers – eine Studie

Wegweiser

Wie erfolgreich Recruiting-Kanäle sind, lässt sich mit etwas Aufwand messen. Wie der Bewerber am anderen Ende den gesamten Prozess nutzt und bewertet dagegen kaum. Diese Fragestellung hat sich die aktuelle Studie Bewerbungspraxis 2015 zum Thema gemacht: Wie bewerben sich Bewerber im Moment? Welche Wege nutzen sie? Und was ist ihnen wichtig?

Die wichtigsten Kanäle für Bewerber
Der wichtigste Informationskanal zur Stellensuche sind seit Jahren Internet-Stellenbörsen. 66,4% informieren sich hier. Gefolgt von Unternehmens-Websites mit 37,9% und Karrierenetzwerken von 36,5%. Printmedien werden nur noch von 20,7% der Suchenden überhaupt genutzt.

Endgerät

© cc0 -unsplash – pixabay.com

Endgeräte
Das Endgerät zur Stellensuche überhaupt ist der heimische PC. 96,4% nutzen zu Hause Notebook oder PC. 39,5% greifen daheim zum Tablet, 27,5% zum Smartphone.

Auch am Arbeitsplatz suchen Bewerber fleißig Stellen, 28,4% nutzen dort ihren PC zu diesem Zweck. Unterwegs kommt mit 30% das Smartphone am häufigsten zum Einsatz.

 

Was ist Bewerbern wichtig?
Bewerbern sind heute andere Dings wichtig als vor zehn Jahren. Die Top drei Wünsche ans Unternehmen sind heute

– Gutes Arbeitsklima (94,3%) – vor zehn Jahren nur bei 53% gefragt

– Flexible Arbeitszeitmodelle (85,9% ) – vor zehn Jahren bei 28% der Suchenden wichtig

– Gute Karrieremöglichkeiten (84,5%) – vor zehn Jahren fanden nur 38% Aufstiegschancen relevant

– Weiterbildungsmöglichkeiten und Wissensaustausch (83,7%) – damals gefragt von 36%

Gehalt und Spannende Aufgaben sind abgerutscht auf die hinteren Plätze. Man kann von einem Paradigmenwechsel sprechen.

 

Wanderschuhe

© cc0 – KHG Scheinfurt – pixabay
Bleiben oder weiterziehen?

Das schlägt sich auch bei der Stellenentscheidung wieder. Das Gehalt hat nicht mehr den Lockvogel-Faktor wie früher, trotzdem sind die Kandidaten kompromisslos bei ihrer Gehaltsvorstellung. 86,9% würden eine Stelle ablehnen, wenn das Gehalt nicht stimmt. 82,7% täten das gleiche, wenn es keine Weiterbildungsmöglichkeiten gibt. 75,8% würden eine Stelle nicht annehmen, wenn Entwicklungsmöglichkeiten fehlen. Und 67,5% treten nur eine Stelle mit flexiblen Arbeitszeiten an, direkt gefolgt von den 67,5%, die nur kommen, wenn man auch im Homeoffice arbeiten kann.

Fazit: Nur mit einem hohen Gehalt kann man die Leute nicht locken. Aber wenn der Kontostand nicht stimmt, kommt garantiert keiner. Und die Rahmenbedingungen drum herum in Sachen Entwicklung, Weiterbildung und Arbeitszeit müssen auch passen. Sonst sagen Bewerber nein danke.

Arbeitgeber auf gepackten Koffern

Arbeitgeber sind heute nicht mehr so verbunden mit ihrem Arbeitgeber wie früher. Sich über die vertraglichen Verpflichtung hinaus engagieren würden immer noch 61,5% der Mitarbeiter – aber es sind 4% weniger als vor 10 Jahren. Und auch der Unternehmenserfolg liegt weniger Mitarbeitern am Herzen. 57,3% sind es noch, 6% weniger als noch vor zehn Jahren. Die Verbundenheit erodiert.

© cc0 / hans / pixabay.com Geld - ein Grund zu bleiben

© cc0 / hans / pixabay.com
Geld – ein Grund zu bleiben

Wenn Arbeitnehmern schon ein neues Angebot auf dem Tisch liegt, kann es dennoch Maßnahmen geben, die ihn halten. 71,1% würden bleiben, wenn sich die Karrieremöglichkeiten verbessern. 70,7% würden das gleiche für mehr Gehalt tun. 62,7%, wenn sich die Art der Personalführung ändern würde. Und gut die Hälfte ließe sich mit einer Beförderung im Haus halten. Bleiben oder gehen ist eine Frage des richtigen Angebots.

 

 

 

Bewerber wollen gefunden werden

Eigentlich finden nur 31,3% der Bewerber es wahrscheinlich, dass ihr Lebenslauf im Internet sie zu einem Job bringt. Aber 71,6% hinterlegen trotzdem ihren Lebenslauf bei Internet-Stellenbörsen – deutlich mehr als in Bewerberpools von Unternehmen (47,5%) oder der Arbeitsagentur (44,3%). Immerhin 21,8% aller Kandidaten haben jedoch den letzten Jobwechsel vorgenommen, weil sie von einem Unternehmen kontaktiert wurde, ohne aktiv gesucht zu haben. Es lohnt sich also für Unternehmen durchaus, im Internet eigenständig nach den richtigen Kandidaten zu suchen.

Social Media – gern gesehen
Besonders Spezialisten aus IT, Marketing und Personalwesen finden es gut, wenn Unternehmen Social-Media Anwendung für die Personalsuche nutzen. Führend ist dabei Xing, gefolgt von LinkedIn und Facebook. Die anderen Kanäle werden weniger intensiv genutzt.

Neue Wege

Mobile Recruiting ist nicht nur ein leeres Wort. 33,6% der User nutzen Apps von Online-Portalen und immerhin 20,7% haben Apps von Unternehmen zur Stellensuche in Betrieb.

Mehr als ein Drittel der User greift bei der Stellensuche regelmäßig zum Smartphone. Bei der Bewerbung spielt das kleine Gerät noch keine große Rolle.

© cc0 - guilaine - pixabay.com

© cc0 – guilaine – pixabay.com

Am liebsten per Mail
80% der Bewerber versenden Bewerbungen am liebsten per E-Mail. Nur 8,9% mögen Formulare ausfüllen. Diese sind bei Bewerbern genauso unbeliebt wie der Versand von Bewerbungsmappen per Post.

Bewerber heute

Im Arbeitsmarkt ist Bewegung. Bewerber suchen sich ihre Stellen währen der Bahnfahrt mit dem Handy. Dafür mögen sie auch Apps von Unternehmen und Stellenbörsen gern. Ihre Unterlagen gestalten sie am liebsten individuell per E-Mail. Und schätzen, dass eine Bewerbung auf Stellenanzeigen in Online-Börsen deutlich größere Chancen hat, als die Jobsuche über ein hinterlegtes Bewerberprofil in irgendeiner Datenbank. Ihre Wechselbereitschaft ist relativ hoch. Aber durch geeignete Angebote in der Wechselphase lassen sie sich doch auch gern an den angestammten Arbeitgeber binden.

Die Herausforderung für Arbeitgeber ist nun, ihr Angebot auf die Wünsche der Bewerber abzustimmen. Denn diese haben heutzutage sehr klare Vorstellungen, wie sie gern arbeiten möchten.

Infos aus:

Bewerbungsprasix_2015, Uni Bamberg

https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/wiai_lehrstuehle/isdl/Bewerbungspraxis_2015.pdf

 

24. Februar 2016

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