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Barcode-Scan ermöglicht Geräteerkennung ab dem ersten Produktionsschritt

Giengen, 18. Januar 2018 (bsh) – 370 Meter lang ist die neue, hochmoderne Fertigungslinie, die künftig am Standort Giengen der BSH Hausgeräte GmbH rund 250.000 Einbaukühlgeräte pro Jahr produzieren wird. Die komplett vernetzte Linie stärkt die Vorreiterrolle des Standorts in Sachen Industrie 4.0 und stellt die Weichen für die Zukunft. Dafür hat die BSH einen zweistelligen Millionenbetrag investiert. „In weniger als eineinhalb Jahren hat das Projektteam eine beachtliche Leistung auf die Beine gestellt – vom Abriss der alten Linie bis hin zum kompletten Neuaufbau. Wir sind nun optimal aufgestellt, um noch flexibler auf die Variantenvielfalt und Wünsche unserer Konsumenten zu reagieren“, sagt Standortleiter Gerhard Egger.

2015 wurde am Standort Giengen die erste vernetzte Fertigungslinie in Betrieb genommen. In den vergangenen Jahren hat die BSH weiter in die Modernisierung der Anlagen investiert und geht nun den Schritt zur vollständig vernetzten Linie. Die sogenannte „Linie 83“ ist nicht nur vom ersten Fertigungsschritt an vernetzt, sondern verfügt auch über ein neues Produktionsleitsystem, digitale Arbeitsvorgaben auf den Bildschirmen und automatische Umrüstprozesse. Ermöglicht wird dies über einen integrierten Barcode auf jedem Kühlbehälter – somit erkennt die Anlage schon zu Beginn, auf welche Variante sie sich einstellen muss. Die hochwertigen Einbaukühlgeräte der neuen Linie werden nach Europa sowie in die USA und nach China versendet.

Rund 70 Mitarbeiter pro Schicht arbeiten künftig an der “Linie 83“, die den neuesten ergonomischen Erkenntnissen entspricht. Mehrere Roboter unterstützen die Mitarbeiter bei ihren Arbeitsschritten und gut die Hälfte der Plätze bietet individuelle Arbeitsplatzlösungen. Neu ist die Möglichkeit der liegenden, rückenschonenden Montage des Verflüssigers. Abgerundet wird die Linie mit neuen Sozialräumen.

Da der Mensch bei Industrie 4.0 eine wichtige Rolle spielt, hat die BSH ein intensives Schulungs- und Trainingskonzept ausgearbeitet – eine Kombination aus praktischem Training ‚on the job‘ und Schulung im hauseigenen Trainingscenter. „Uns ist es sehr wichtig, dass wir alle Mitarbeiter bei den Veränderungen mitnehmen und sie umfassend auf die neuen Aufgaben vorbereiten“, sagt Sandra Schönreiter, Personalleiterin in Giengen.

Europas führender Hausgerätehersteller beschäftigt am Standort Giengen rund 2.900 Mitarbeiter und produziert jährlich circa 1,7 Millionen Kühlschränke und Gefriergeräte. Das Unternehmen gehört europaweit zu den besten Arbeitgebern. In Deutschland zählt die BSH zu den Top-Arbeitgebern für Ingenieure.

 

https://www.bsh-group.com/de/

 

 

23. Januar 2018

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